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BURG SMOLEŃ

AUSFLUG NR. 6

BURG SMOLEŃ - UHRENFELSEN – BIŚNIK-HÖHLE

Auf einer hohen, kegelförmigen, bewaldeten Anhöhe thront die Ruine von Burg Smoleń. Die aus Holz und Erde errichtete Festungsanlage brannte noch im Jahrhundert des Baus im Zuge von Kämpfen zwischen den Königen Władysław Łokietek und Wenzel II. wieder ab. Die Zeit überdauert hat allein der runde Turm, an den später ein Wohnhaus und Mauern rund um den östlichen Vorhof angebaut wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hügels entstand ein zweiter Hof mit Wirtschaftsgebäuden und einem über 200 Meter tiefen Brunnen. Ende des 16. Jahrhunderts ging die Burg nach dem Tod des letzten Erben der Adelsfamilie Pilecki in den Besitz der Familie Padniewski über. Im Jahr 1656 setzten die Schweden die Burg in Brand, so dass bis heute nur eine Ruine erhalten ist. Gegenwärtig erinnert die charakteristische, über dem Hügel thronende Bastei an die einstige Pracht.

Zamek Smoleń

Ruine von Burg Smoleń

Fotos: Archiv des Jura-Gemeindeverbands; Autor: Tomasz Gębuś 

Zwischen Smoleń (Woi. Schlesien) und Domaniewice (Woj. Kleinpolen) liegt das überaus reizende, von zahlreichen Inselbergen aus Kalkfelsen umgebene Wodąca-Tal. Das Aushängeschild des Tals sind die Uhrenfelsen (mit der Uhrenhöhle und der Hellen Höhle), der Biśnik-Felsen  (mit der Biśnik- und Hundehöhle), der Hügel Grodzisko Pańskie (höchster Felsen mit 480 ü. NN) und der Hügel Grodzisko Chłopskie.

Smoleń - Skały Zegarowe

Smoleń. Blick von den Uhrenfelsen

Fotos: Archiv des Jura-Gemeindeverbands; Autor: Tomasz Gębuś

Am Fuße der Uhrenfelsen erstreckt sich eine der bekanntesten Höhlen in der Region Smoleń-Niegowonice – die Uhrenhöhle. Ins Innere der Höhle führen drei Eingänge. Der Hauptkorridor ist der westliche Korridor, der zu einer riesigen, 20 m langen Kammer führt. Der Legende nach schlägt in der Johannisnacht und an Heiligabend hier eine Uhr zur vollen Stunde. Daher die Bezeichnung Uhrenhöhle. Oberhalb der Uhrenfelsen und unterhalb des Gipfels einer der Inselberge liegt der Eingang zur Hellen Höhle (auch Sonnenhöhle genannt), die vor 40-10 000 Jahren von Menschen der Aurignac-Kultur bewohnt wurde.

Eine weitere bekannte Höhle ist die Biśnik-Höhle, in der menschliche Spuren von vor mehreren hunderttausend Jahren gefunden wurden. Im Winter können Skifans die Hänge in Smoleń nutzen.

PRAKTISCHE INFORMATIONEN:

Besichtigung:  Ganzjährig (Burg von außen), Helle Höhle

Kosten: Eintritt frei (Achtung: aktuell dauern Restaurierungsarbeiten rund um die Burg).

Entfernung zum Hotel: 28 km (GPS: 50.438408N, 19.675042E).

Anfahrt: Plan zum Download. 

Weitere Informationen:  www.facebook.com/ZamekPilcza